Der Wechsel vom Handrasenmäher zum Mähroboter

Der Wechsel vom Handrasenmäher zum Mähroboter

Auch in diesem Jahr haben sich immer mehr Gartenbesitzer entschieden, die Rasenpflege einem Mähroboter zu überlassen. Denken Sie auch nach zu wechseln? Die kleinen, leisen Roboter übernehmen das lästige Rasenmähen, ohne das die eigene Freizeit belastet wird. Zudem ergeben sich schöne Begleiteffekte wie ein deutlich ansehnlicher Rasen und auch Wühlmaus und Maulwurf nehmen vor dem Mähroboter reißaus. Was man beim Wechsel eines konventionellen Rasenmähers auf einen Mähroboter beachten sollte:

Den Garten und dessen Rasenfläche auf Robotertauglichkeit überprüfen

Moderne Mähroboter lassen sich deutlich konkreter programmieren als es noch vor einigen Jahren der Fall war. Ausgerissene Roboter im Blumenbeet oder auf dem Nachbargrundstück gehören der Vergangenheit an. Dennoch gibt es ein paar Barrieren, vor denen der Mähroboter kapituliert. Extreme Steigungen schaffen nur sehr leistungsstarke Roboter. Auch vor hohem Gras müssen Roboter bewahrt werden - die notwendigerweise baubedingte Leichtigkeit bringt mit sich, dass ein Mähroboter nur auf relativ kurzem Rasen seinen Job ordentlich verrichten kann. Für Obstwiesen oder Brachland die nur selten gemäht werden sollen, eignen sich Mähroboter weniger. Auch Gartenbesitzer, die einen Hund ihr eigen nennen oder auf deren Rasenfläche Kinder ihre Spielsachen auf dem Rasen liegen lassen, müssen ein wenig umdenken. Ein Hundespielknochen, Frisbee oder kleiner Ball stellen für einen Mähroboter Hindernisse dar, denen er im Idealfall ausweicht. Wenn es nicht so günstig läuft, können solche Gegenstände die relativ leicht gebauten Mähwerke beschädigen. Das gilt auch für Steine oder starke Äste, die auf dem Rasen liegen. Unterschiedliche Ebenen, die nicht befahrbar sind, wie Steintreppen, meistert ein Mähroboter nicht. Sind die einzelnen Rasenflächen groß genug, hilft hier die Einrichtung mehrerer Parzellen, auf die der Mähroboter angelernt wird. Hier gilt es aber zu bedenken, das der fleißige kleine Gartenhelfer ab und zu an die Ladestation muss - wenn er die nicht erreicht, bleibt er eben einfach stehen. Mehrere Ladestationen können hier Abhilfe schaffen. Auch auf Unebenheiten, zum Beispiel kleine Drenagegräben an Hanggrundstücken, reagiert ein Mähroboter eventuell mit Arbeitsverweigerung. Bäume oder Büsche im Rasen müssen dem Roboter "erklärt" werden - auch Blumeninseln im Garten gehören zu Bereichen, die bei der Programmierung ausgespart werden müssen, denn ein Blumenerkennungssystem haben Mähroboter in der Regel bisher noch nicht (allerdings gibt es bei sehr hochwertigen Robotern schon Systeme mit Farberkennung). Die Rasenflächen im Garten bestimmen auch die notwendige Größe und Leistungsfähigkeit des anzuschaffenden Gerätes. Einfach den kleinsten und günstigsten Mähroboter zu kaufen, ist oft die falsche Entscheidung. Hier hilft vor der Anschaffung eine ausführliche Beratung durch den Sümo Fachhändler vor Ort - am besten auch mit Ortstermin im betreffenden Garten.


Steigungen sind für leistungsstarke Mähroboter kein nennenswertes Hindernis.

Die Auswahl des richtigen Mähroboters

Mit der zunehmenden Nachfrage nach Mährobotern hat sich auch das Angebot auf dem Markt stark entwickelt. Bereits ab rund 600 Euro werden Mähroboter angeboten. Ob so eine preiswerte Maschine dann auch sinnvoll ist, sei dahingestellt - darauf sollte man beim Kauf eines Mähroboters in jedem Falle achten:

1. Ladestation: sehr günstige Varianten sind mit einem manuell anzuschließenden Ladekabel versehen - das ist unpraktisch. In die engere Wahl sollten nur Geräte kommen, die autark bei niedrigem Akkustand eine Basisstation mit Ladefunktion anfahren und den Ladevorgang automatisch vornehmen.

2. Pin Code Sicherung: Mähroboter schaffen Neider und ein Mähroboter ist auch relativ leicht zu entwenden. Die Pin Code Sicherung gewährleistet, das der Mähroboter nur an der passenden Basisstation funktioniert. Nach Verlassen der eingerichteten Programmierfläche muss dieser PIN erneut eingegeben werden, um den Mähroboter zu starten - das macht den Diebstahl uninteressant.

3. Regensensor: höherwertig ausgestattete Mähroboter verfügen über einen Regensensor - das schützt das Gerät vor eventuell eindringendem Wasser.

4. Software: Markenroboter verfügen über eine ausgereifte Software, die auch regelmäßg angepasst und weiterentwickelt wird. Ihr Mähroboter sollte über die aktuellste Software für das Gerät verfügen und eine mehrsprachige Menüführung besitzen.

5. Zubehör: Der Mähroboter sollte mit ausreichendem Zubehör ausgestattet sein. Versteckte zusätzliche Kosten können sich ergeben, wenn der Mähroboter zum Beispiel ohne Verlegegungskabel, Bodenhaken, Kabelverbinder oder gar ohne Ladestation angeboten wird, daher sollten die zusätzlichen Kosten und der gesamte Lieferumfang vorher genau erfragt werden.

6. Akkuleistung: Vergleichen Sie vor dem Kauf die Akkuleistung des angebotenen Gerätes mit dem Wettbewerb. Die Akkuleistung ist ausschlaggebend für die Arbeitszeit pro Ladevorgang. Zu schwache Akkus können auch das Mähergebnis beeinflussen. Ein Lithium Ionen Akku sollte es auf jeden Fall sein, ältere Modelle mit Blei- Gel Akkus sollten nicht mehr in die engere Wahl kommen.

7. Lautstärke: Achten Sie auch auf die angegebene Laufstärke des ausgewählten Mähroboters im Mähbetrieb. Sie sollte bei maximal 65 - 70 Dezibel liegen.

8. Service und Installation: Im Fachhandel wird Ihnen die Installation des Mähroboters sowie die Grundprogrammierung gleich mit angeboten. Diese Aufgaben sollten auch von einem Fachmann ausgeführt werden.

9. Onlinekauf: Der Onlinekauf im Internet ist für Mähroboter nur sehr bedingt zu empfehlen. Selbst mit einer Anleitung kann sich die Installation und Programmierung als sehr aufwändig erweisen, wenn man selbst keine Erfahrung damit hat. Auch beim Verlegen der Kabel bedarf es Erfahrung und Sorgfalt. Ein Kabelbruch oder Verbindungslücken in der Verlegung stören den einwandfreien Betrieb des Mähroboters. Ein nachträgliches Suchen nach der Fehlerquelle kann im schlimmsten Fall ergeben, dass eine Neuverlegung des Kabels der einfachere Weg ist. Der Sümo Fachhändler vor Ort verfügt hier über das notwendige Know How und entsprechende Verlegewerkzeuge und-maschinen, die eine reibungslose Funktion des Mähroboters garantieren.  Auch beim Service und der Wartung ist der Fachhändler die erste Adresse. Umprogrammierungen, Softwareupdates oder das Auslesen von Funktionsfehlern sind zumeist nur über eine spezielle Software möglich. Diese ist dem Endverbraucher in der Regel nicht zugänglich oder derern Anschaffung für ein einziges Gerät viel zu kostspielig.


Eine Menüsteuerung in der richtigen Sprache erleichtert Änderungen der Einstellungen.

Fazit: Wer auf einen Mähroboter umsteigen möchte, sollte nach folgendem Schema vorgehen:

  • Informationen über Mähroboter einholen
  • Fachhändler aufsuchen für Beratungsgespräch über Mähroboter
  • Ortstermin vereinbaren, um zu ermitteln, ob der Garten mährobotertauglich ist (sollten nur kleine Maßnahmen notwendig sein, hilft auch hier der Fachhändler aus seinem Erfahrungsbereich mit Tipps, sind die notwendigen Arbeiten umfangreicher, kann er dem Gartenbesitzer bestimmt einen kompetenten und zuverlässigen Gartenbaubetrieb aus der Region empfehlen
  • Mähroboter mit Installation und Grundprogrammierung kaufen
  • Installation vom Fachhändler durchführen lassen, Fachhändler verlegen das oftmals benötigte Begrenzungskabel mit einer profesionellen Kabelverlegemaschine unsichtbar im Boden.
  • Geräteeinweisung nach Installation vom Fachhändler
  • Wartungsintervalle erfragen und einhalten
  • Info: Viele Fachhändler bieten einen Einlagerungsservice für Rasenroboter an. Bei diesem Service werden dann Softwareupdates gemacht, Klingen bzw. Messer gewechselt, der Roboter gründlich gereinigt und der Akku fachgerecht eingelagert. Darüber hinaus bieten viele Händler einen Abhol- und Lieferdienst an.


Mit diesem rundum Programm können Sie Ihre Zeit im Garten richtig genießen und Ihrem kleinen, fleißigen und leisem Helfer bei der Arbeit zuschauen.