Holzspalter Kaufberatung

 

Holzspalter der leichte Weg zum Brennholz

Man kann ohne körperlichen Aufwand kein Brennholz selber machen ohne Brennholzspalter. Zugegeben, ein Holzspalter erleichtert einem ambitionierten Kaminofenbesitzer durchaus den Weg zum gemütlichen Kaminfeuer ungemein, aber welcher Holzspalter ist für welchen Einsatzzweck denn am besten geeignet? Alle Fragen rund um den Holzspalter werden wir in diesem Artikel auf den Grund gehen.

Hat man sich also dazu entschieden die Arbeit nicht mit eigener Muskelkraft und Spaltkeil zu machen sollte man sich vor dem Kauf eines Brennholzspalters genau überlegen wie der Holzspalter eingesetzt werden soll. 

Es ist durchaus wichtig sich darüber im Klaren zu sein, für welchen Einsatzzweck der Spalter gedacht ist. Möchte man einfach nur ein paar wenige Raummeter Holz für den offenen Kamin spalten um ein paar gemütliche Abende im Winter zu genießen, oder steht er die komplette Versorgung der Holzheizung für ein 2 Familien Haus im Vordergrund? Für ersteren Fall reicht häufig schon ein einfacher, mit 230V betriebener Brennholzspalter aus dem Baumarkt aus, für den zweiten Fall muss da schon was mit mehr Wumms ran.  Ein weiterer wichtiger Faktor für eine Kaufentscheidung ist wie dick und wie lang die Stämme in der Regel sind, die gespaltet werden sollen. Viele Spalter haben entweder nicht die Kraft oder das Fassungsvermögen um Stämme größer als 30cm Durchmesser aufzuspalten. Außerdem ist bei fast allen Spaltern bei Stammlängen von 110cm bis 120cm Schluß. Kleinere Spalter können eventuell auch nur Scheite bis 50cm Länge zerlegen.

Ebenso ist die Frage ob der Holzspalter an verschiedenen Orten eingesetzt werden soll , oder statisch an einer Stelle direkt am Haus genutzt wird durchaus wichtig. Wird der Brennholzspalter auch direkt im Forst genutzt bietet es sich Sinnvollerweise an, einen Spalter mit Verbrennungsmotor zu wählen. Wird der Holzspalter nur direkt am Haus betrieben ist ein mit Strom betriebenes Gerät von Vorteil, da man nicht ständig die Abgase in der Nase hat. Ob man lieber einen Spalter nutzt, der liegend arbeitet oder einen der stehend sein Werk verrichtet, ist wohl eher Geschmackssache, aber auf eine entsprechende Lagermöglichkeit für das Gerät sollte man schon ein Auge haben. Was nützt einem ein Holzspalter der am Ende nicht ins Gerätehaus passt, oder wo der Platz in der Garage dann doch nicht ausreicht? 

Hier mal Zusammengefasst eine kleine Liste von Fragen die man sich vor dem Kauf stellen sollte:

  •  Welche Scheitlängen und Holzdicken soll der Holzspalter spalten können?
  •  Möchte man lieber einen vertikal arbeitenden Brennholzspalter oder lieber einen in liegender Ausrichtung?
  •  Sind Lagermöglichkeiten für den Spalter vorhanden wenn es gerade nicht benutzt wird?
  •  Ist eventuell ein Trecker vorhanden um den Spalter an dessen Welle zu betreiben?
  •  Soll der Brennholzspalter mobil an verschiedenen Orten einsetzbar sein und benötigt deshalb einen Verbrennungsmotor?
  •  Soll das Gerät leicht zu transportieren sein?
  •  Kann man eventuell sogar einen Holzspalter mit Hochdruck Wasseranschluss betreiben?
  •  Soll der Brennholzspalter einen V Anschluss haben?
  •  Ist ein V Starkstromanschluss (CEE Steckdose A) vorhanden um den Spalter damit zu betreiben?
  •  Wie häufig und wieviel Holz wird pro Heizperiode mit dem Spalter gemacht?

Lassen Sie sich vom Sümo Fachhändler in Ihrer Nähe beraten. Eventuell kann man sich dort auch ganz einfach mal ein Mietgerät mitnehmen und schauen ob dieses oder jenes Modell das richtige für Ihr Vorhaben ist.