Mähroboter Kaufberatung beim SÜMO Fachhändler vor Ort

Mähroboter Kaufberatung beim Sümo Fachhändler

Mähroboter erfreuen sich auch in diesem Jahr großer Beliebtheit. Waren die fleißigen Helfer beim Rasenmähen noch vor ein paar Jahren relativ teuer und wurden vor allem von Gartenbesitzern mit größeren Rasenflächen gekauft, hat nicht zuletzt auch das stetig wachsende Modellangebot dafür gesorgt, dass der Mähroboter auch bei kleineren Grünflächen in die Kaufüberlegung mit einbezogen wird. Bei den vielen derzeit auf dem Markt befindlichen Geräten stellt sich für die Anschaffung eines Mähroboters die Frage: "Welches ist die richtige Maschine für meinen Garten?" Die wesentlichen Unterschiede und Anforderungsprofile hier im Überblick, um die Kaufentscheidung etwas zu erleichtern.

Übersicht des Beitrages:


Gartengröße und Gartenbeschaffenheit

Das wichtigste Kriterium für die richtige Auswahl beim Mähroboterkauf sind die Größe der Rasenflächen, die Geländefom und die Gartenanlage selbst. Der SÜMO Fachhändler vor Ort wird in der Regel einen Gartencheck vor Ort vorschlagen, um sich selbst ein Bild vom zukünftigen Einsatzgebiet des Roboters machen zu können. Aus seinen Erfahrungen heraus ergeben sich so schon mögliche Ausschlüsse von ins Auge gefassten Maschinen oder auch Empfehlungen des SÜMO Fachhändlers aufgrund der Situation vor Ort.

Dieser Vor-Ort-Gartencheck wird von den meisten SÜMO Fachhändlern beim Kauf eines Roboters gutgeschrieben. Fehlkäufe werden dadurch vermieden. Zudem weist der SÜMO Fachhändler beim Vor-Ort Termin auch auf eventuelle, noch notwendige Vorarbeiten im Garten hin, damit ein Mähroboter dort störungsfrei mähen kann. In den meisten Fällen empfiehlt der SÜMO Fachhändler dann auch einen Partnerbetrieb aus der Region, der diese Vorarbeiten zuverlässig ausführen kann.

Gartencheck beim SÜMO FachhändlerDer Gartencheck beim SÜMO Fachhändler - direkt im Garten des Kunden

Anzahl der Mähflächen, Engstellen, Höhenunterschiede, Hindernisse

Beim Vor-Ort Termin klärt der SÜMO Fachhändler mit dem Kunden, auf welche Besonderheiten beim Kauf und der Installation des Mähroboters zu achten ist. Am einfachsten sind natürlich Gärten, die über eine hindernisfreie, ebene Struktur verfügen und bei denen der Rasen nur aus einer Mähfläche besteht. Dort wird bestenfalls die Position der Ladestation und die gewünschte Ausstattung des Mähroboters zu besprechen sein.

Ist das Grundstück verwinkelt, besteht aus mehreren, nicht miteinander verbundenen Rasenflächen oder in die Rasenflächen sind Blumenbeete, viele Bäume, eine Sitzecke, ein Pool oder Kinderklettergerät integriert, sind an den Mähroboter schon andere Anforderungen gestellt. Auch starke Hanglagen, sehr enge Zufahrtpassagen oder Pflasterwege zwischen zu mähenden Rasenflächen können von vornherein die Auswahl des passenden Gerätes einschränken. Aus diesen Grundanforderungen heraus trifft der SÜMO Fachhändler seine Auswahl für die Angote möglicher und sinnvoller Roboter.

Hindernisse für Mähroboter im Garten Hindernisse und Problemstellen im Garten können die Auswahl des Robotermodelles einschränken.

Berechnung der Mähzeiten / Mähleistung

Ein weiteres wichtiges Kriterium sind die Mähzeiten. Hier gilt es auf die Herstellerangaben zu achten, die für das ins Auge gefasste Gerät genannt werden. Die Hersteller geben diese Werte in der Regel als Maximalwerte an, also unter den bestmöglichen Voraussetzungen. Die Realität im zu installierenden Garten kann aber ganz anders sein und dazu führen, dass ein zum Beispiel zu leistungsschwaches Gerät mehr oder weniger rund um die Uhr mähen muss, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen. Hierzu ein kleines Rechenbeispiel:

Die Voraussetzungen:

  • 300 qm Rasenfläche
  • eine Mähfläche
  • keine aufwändigen Hindernisse
  • ebenerdig

Der ins Auge gefasste Mähroboter gibt eine Flächenleistung pro Stunde mit 30 qm an. Jetzt könnte man auf die Idee kommen: "Prima, in 10 Stunden ist er mit dem Rasen fertig." In der Praxis sieht das aber etwas anders aus ...

Hier müssen einige weitere Gerätemerkmale hinzugezogen werden:

  1. die Mähzeit pro Akkuladung
  2. die Aufladezeit des Akkus

Für das Beispiel nehmen wir an, der angedachte Mähroboter hat folgende Leistungen:

  • Flächenleistung: 30 qm pro Stunde
  • Mähzeit pro Akkuladung: 45 Minuten
  • Ladezeit: 120 Minuten

Folgende Rechnungen sind notwendig, um die tatsächliche Dauer des Mähvorgangs zu bestimmen:

  1. (30 qm / 60) x (45 x 0,9) = 20,25 qm Flächenleistung pro Akkuladung
    • Hier ist zu berücksichtigen, dass die Akkulaufzeit um 10 % verkürzt werden muss, da der Roboter eine gewisse Restenergie für die Rückfahrt zur Ladestation benötigt!
  2. 300 qm / 20,25 qm = 14,8
    • Der Mäher benötigt also etwa 15 Intervalle á 20,25 qm, um den Rasen (300 qm) einmal komplett zu mähen.
    • Hier müssten eigentlich auch noch notwendige doppelte Wege abgezogen werden, aber die Rechnung nähert sich der Realität an.

Ein Intervall umfasst aber nicht nur die 45 Minuten, die der Akku hält (bzw. 40,5 Minuten, wenn die Restenergie für die Rückfahrt zur Ladestation einberechnet wird). Zusätzlich muss die Ladezeit zwischen den Intervallen miteinbezogen werden:

  1. Akkulaufzeit = 40,5 Minuten + Ladezeit 120 Minuten = 160,5 Minuten für 20,25 qm Rasen
  2. 15 Intervalle x 160 Minuten = 2.400 Minuten = 40 Stunden

Je nach eingestellten Mähtagen/-zeiten braucht der Roboter also mehrere Tage. Falls eventuelle Regenzeiten vorliegen, in denen der Mähroboter nicht fahren soll oder kann, können es noch mehr Tage werden.

Abweichend von diesem Beispiel verlängern natürliche Steigungen auf dem Grundstück, ungünstige Proportionen des Rasens oder zu umfahrende Hindernisse auf dem Rasen diese Mähzeiten noch, so dass ein zu schwacher Mähroboter schnell an seine Leistungsgrenzen kommen kann. Das Ergebnis ist dann ein sehr ungleichmäßig gemähter Rasen und die Notwendigkeit, den Roboter täglich viele Stunden lang laufen lassen zu müssen. Hier greifen auch bereits erste Unterschiede bei der Technik der Roboter, die über das reine Mähen hinausgehen.

Berechnung Mähzeiten RasenroboterWie lange der Mährobter für den eigenen Rasen braucht, hängt von Mäh- und Ladezeiten ab.

Ausstattungsmerkmale einzelner Hersteller

Bei der Auswahl des richtigen Mähroboters können durchaus besondere Ausstattungsmerkmale entscheidend sein. Hier verfolgen die Hersteller zum Teil individuelle Ausstattungen, um ganz spezielle Anforderungen an einen Mähroboter durch den Kunden zu erfüllen. Hier stellvertretend für die Vielzahl der Hersteller einige Beispiele:

Husqvarna

Der Hersteller Husqvarna bietet aufgrund eines bestehenden Patentes als einziger Hersteller Suchschleifen an - einen zusätzlich verlegten Draht, an dem sich der Automower (R) auf seinen Fahrten orientierten kann. Diese nutzen Husqvarna Mähroboter zum einen, um einen Rückfahrweg zur Ladestation zu finden, zum anderen erleichtert es bei großen, verwinkelten Rasenflächen die Einrichtung von unterschiedlichen Startpunkten. Auch wenn es um die Geländegängigkeit geht, liegt Husqvarna mit seinen allradangetriebenen AWD Modellen weit vorn. Steigungen bis zu 70 % meistern diese Mähroboter. Die allradbetriebenen Roboter sind aber auch definitiv Spezialisten, die vom Preisniveau für einen normal angelegten Rasen nicht notwendig sind.

STIHL

STIHL iMow Mähroboter überzeugen vor allen durch das Schnittbild und die sehr schnelle Arbeitsleistung. Durch die Möglichkeit, die Modelle der 422er und der 632er Serien mit einem stärkeren Akku auszustatten, sind sie auch für größere Rasenflächen geeignet.

Stiga

Stiga Mähroboter unterscheiden sich durch die Schneidtechnik. Bei Stiga Robotern verrichtet ein Edelstahlmesser die Schneidarbeit - bei den meisten anderen Mährobotern kommen hier mehrere kleine Klingen zu Einsatz. Die Stiga Edelstahlmesser versprechen einen längeren Einsatz ohne Klingentausch.

Ausstattungsmerkmale MähroboterBei den STIGA Mährobotern übernehmen Edelstahlmesser die Schneidarbeit.

Kress

Relativ neu auf dem Robotermarkt ist die Marke Kress Robotik, die allerdings sehr innovativ auf dem Mährobotermarkt gestartet ist. Hier seien das OAS Ultraschall Hinderniserkennungssystem, die INTIVA Navigation und die SST Technologie (versetztes Mähwerk) für einen besonders kantennahen Rasenschnitt erwähnt.

Sabo

Der SABO MoWiT arbeitet ebenfalls mit einem Einzelmesser - hier als zweischneidiger Balken ausgelegt. Zudem sind seine Radaufhängungen so konzipiert, dass er auch auf nicht ganz gleichmäßigen Rasenflächen gute Schnittergebnisse liefert.

Honda

Honda setzt beim Miimo auf Komfort mit Map & Mow, einem sehr anwenderfreundlichen Einrichtungsprogramm und Place & Mow, mit dem kleine Bereiche im Rasen ganz gezielt gemäht werden können.

Über den Anwendungsbereich der privaten Nutzer hinaus haben sich einige Hersteller wie z. B. Echo, Herkules, Cub Cadet, Toro oder Etesia auch auf Großflächenroboter spezialisiert. Diese Maschinen haben wir aufgrund der Nischensituation bei dieser Kaufberatung nicht berücksichtigt. Der SÜMO Fachhändler ist aber auch für gewerbliche und kommunale Kunden der richtige Ansprechpartner, wenn es um automatisiertes Rasenmähen geht.

Steuerung und Programmierung

Fast alle Hersteller haben inzwischen Mähroboter im Programm, die sich nicht nur direkt am Gerät, sondern auch mittels einer App über das Smartphone einrichten und verwalten lassen. Das macht die Steuerung des Roboters unabhängig vom eigenen Standort und bietet ein Höchstmaß an Kontrolle über den Mähroboter. Ob solche Ausstattungen sinnvoll sind, muss und kann der Kunde selbst entscheiden, grundsätzlich notwendig für den einwandfreien Betrieb eines Mähroboters sind die Apps nicht.

Mähroboter per App steuernDen Mähroboter bequem per Smartphone kontrollieren - für viele Interessenten ein notwendiges Feature.

Rasenbild - hier entscheiden ebenfalls die jeweiligen Ausstattungen

Einen schönen Rasen - das wünschen sich die meisten Gartenbesitzer und hoffen, das sich das eigene Grün durch den Einsatz eines Mähroboters optisch besser präsentiert. Das ist auch grundsätzlich der Fall, aber auch hier gibt es feine Unterschiede. Das fängt an mit dem Zufallsgenerator der Wege, die der Roboter nimmt. Sind bei einem Mähroboter zu viele Automatismen eingebaut, z. B. in der An- und Abfahrt an der Ladestation, so können sich hier unschöne Fahrspuren bilden, weil der Roboter diese Stellen halt sehr viel öfter befährt als andere Bereiche des Rasens.

Das erkennt man auch bei Modellen, die sich bei der Fahrt zu programmierten Startpositionen oder bei der Rückfahrt zur Ladestation am Begrenzungsdraht orientieren. Hier verliert der Roboter nicht nur wertvolle Akkulaufzeiten, sondern hinterlässt eventuell in diesen Bereichen auch sichtbare Fahrspuren. Roboter, die sich mehr oder weniger frei auf der Rasenfläche orientieren können, sind hier im Vorteil. Trotzdem dankt es der Rasen der Entscheidung zum Mähroboter durch einen insgesamt besseren Gesamteindruck. Das liegt an der grundsätzlichen Mulchtechnik des Mähroboters, der das geschnittene Gras dem Rasen als Dünger zur Verfügung stellt.

Schöner Rasen dank MähroboterBei den Kress Mission Mährobotern sorgt das INTIVA Navigationssystem für optimale Mähwege.

Sicherheitsfunktionen und Hinderniserkennung

Die Zeiten, in denen man einen Roboter beobachten konnte, der vor einem Hindernis so lange vor- und zurücksetzte, bis der Akku aufgab oder der sich ohne erkennbaren Grund einmal über die Grenzen seines Begrenzungsdrahtes hinaus in die Nachbarschaft bewegt hat, gehören der Vergangenheit an. Trotzdem fallen immer wieder Mähroboter auf, die es mit der Hinderniserkennung nicht so ganz genau nehmen. Bei einem auf dem Rasen liegenden Hundespielzeug mag das noch verschmerzbar sein, überrollt der Roboter einen Fuß, einen Arm oder ein Kleintier auf dem Rasen komplett, hört die Freude in der Regel auf.

Auch auf Sicherheits-Stop Funktionen, zum Beispiel beim Anheben eines Mähroboters, sollte man vor dem Kauf achten. Der Mähroboter sollte sich spätestens ausschalten, wenn er keinen Bodenkontakt mehr hat. Auch auf die Geräuschentwicklung eines Mähroboters sollte man vor dem Kauf ein Augenmerk richten. Gerade wer seinen Roboter am Wochenende oder früh morgens und am Abend fahren lässt, sollte bedenken, dass die Nachbarschaft diese Zeitenplanung nicht unbedingt positiv bewertet.

Mähroboter SicherheitNicht nur Gegenstände auf dem Rasen muss ein Mähroboter erkennen, auch vor Füßen oder Haustieren sollte er stoppen.

Service, Wartung, Ersatzteile, Nachhaltigkeit

Das breite Angebot an Mährobotern lockt nicht selten auch mit einem sehr günstigen Anschaffungspreis. Zwar hat sich auch bei den sehr günstigen Robotern technisch einiges getan, dennoch findet die Ersparnis nicht selten zu Lasten der verbauten Komponenten statt. Schwache Akkus, schlechte Platinen und nicht zuletzt der Umstand, das zum Teil Roboter auf den Markt kommen, die nur einen sehr kurzfristigen Support bieten können, lassen sich kaum kompensieren. Regelmäßige Wartung, Software-Updates eine langfristige Verschleiß- und Ersatzteilgarantie stellen einen zusätzlichen Wert des Roboters dar, der sich erst nach dem Kauf herausstellt.

Der SÜMO Fachhändler bietet Mähroboter an, die vor allem diese Kriterien erfüllen, so dass einem langjährigen Einsatz eines Mähroboters nichts im Wege steht. Das Servicepaket Vor-Ort Beratung, Installation, Programmerung, Geräteeinweisung, Wartung und Reparatur bis hin zur Wintereinlagerung bietet nur der Fachhändler. Seine Beratung vermeidet Fehlkäufe und sein Know How sorgt auch bei eventuellen Störungen am Gerät oder an den installierten Elementen für professionelle Hilfe vor Ort. Durch das breit gefächerte Roboterprogramm der Markenhersteller bieten sich dem Interessenten heute auch preiswerte Einstiegsgeräte, die sich auf die wesentlichen Funktionen eines Mähroboters beschränken, nämlich den Rasen automatisch zu mähen, ohne das auf einen professionellen Support verzichtet werden muss.

Mähroboter Wartung beim SÜMO FachhändlerEr mäht zwar alleine - aber für die Pflege und Wartung braucht der Mähroboter eine kundige Hand.
Der Sümo Fachhändler bietet den kompletten Service.