Moos im Rasen – jedes Jahr auf´s Neue …

Moos im Rasen – jedes Jahr auf´s Neue …

Mit Beginn der Mähsaison stehen viele Gartenbesitzer kopfschüttelnd vor ihrem Rasen. Besonders in diesem Jahr konnte sich der Rasen von der Trockenheit des letzten Sommers nicht überall regenerieren. Das schaffte Platz für Wildkräuter und Moose, die deutlich früher als der Rasen mit der Wachstumsphase beginnen und daher die entstandenen Lücken auf der Rasenfläche bereits gefüllt haben.  Aber warum gewinnt das Moos alljährlich gegen unseren Rasen?

Eines der wichtigsten Kriterien für einen gesunden Rasen ist der pH-Wert des Bodens. Liegt der Wert unter 6, bekommen die Rasenpflanzen nicht mehr genügend Nährstoffe und gehen ein. Moos hingegen fühlt sich auch auf saurem Boden wohl und freut sich so über den gewonnenen Ausbreitungsplatz. Sofern Sie also regelmäßig Probleme mit Moos im Rasen haben, sollten Sie die Saison mit einer Bodenanalyse starten. Einen pH-Wert Schnelltest halten die meisten Sümo Fachhändler vor Ort für Sie bereit.

Ebenso wichtig ist der Standort des Rasens und damit verbunden die Wahl der richtigen Rasensorte. Gras ist ein Sonnenanbeter, und wenn ihre Rasenfläche sich überwiegend im Schatten befindet, müssen Sie auch einen für Schatten geeigneten Rasensamen verwenden.

Zu viel Feuchtigkeit ist ebenfalls schlecht für den Rasen und gut für das Moos. Ein zu verdichteter Boden sorgt für Staunässe, beim Rasen bewirkt das eine Wurzelfäulnis, die Folge ist der Rasen geht ein.

Auch wenn der Boden und der Standort gut sind, kann die falsche Rasenpflege dem Moos eine Chance geben zu wachsen. Zu unregelmäßiges Mähen oder zu kurz gemähte Rasenflächen sind anfällig für Krankheiten und schlechten Wuchs. Auch liegen gebliebenes Herbstlaub auf Rasenflächen schadet den Pflanzen. Der Rasen bekommt durch den „Laubdeckel“ nicht genügend Sauerstoff und verkümmert.

Hochwertige Rasensamen bringen mehr Erfolg als billige Mischungen. Je dichter die Grasnarbe, desto weniger Chancen haben Moos und Wildkräuter. Auch eine Nährstoffzufuhr ist für einen gesunden Rasen wichtig.

Wenn das Moos einmal da ist …

Eine gute mechanische Maßnahme zur Moosbeseitigung ist das Vertikutieren und die anschließende Nachsaat von Rasensamen. Achten Sie hierbei darauf, dass Sie nicht zu früh vertikutieren und neu aussäen. Rasensamen keimen erst ab etwa durchgängig 10 Grad (auch nachts sollte es nicht wesentlich kälter sein). Moos wächst schon bei 6 Grad – wenn Sie also zu früh vertikutieren, schaffen Sie nur Platz für neues Moos.

Vertikutieren hilft gegen Moos im Rasen

Oft hilft bei hartnäckigem Moos im Rasen nur ein zusätzlicher Moosvernichter. Der Sümo Fachhändler bietet hierfür Spezialdünger für den Rasen an, der auch einen Moosvernichter beinhaltet.

Ist das Moos erst einmal aus dem Rasen heraus und die Kahlstellen sind neu mit Rasen eingesät, muss dennoch eine gute Pflege folgen, um diesen Zustand auch langfristig zu halten. Das bedeutet, Rasenschnitte nie unter 4 cm, bei Trockenheit bewässern und regelmäßiges Düngen sind die Grundregeln für einen gesunden Rasen.