Mähroboter Kaufberatung

26. März 2021

Bei den vielen derzeit auf dem Markt befindlichen Geräten stellt sich für die Anschaffung eines Mähroboters die Frage: "Welches ist die richtige Maschine für meinen Garten?" Die wesentlichen Unterschiede und Anforderungsprofile finden Sie im folgenden Artikel, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen.

Da jeder Garten anders ist, gehört eine individuelle und professionelle Beratung zum Standard, bevor Sie sich für einen Mähroboter entscheiden. Wir helfen Ihnen gerne, damit es kein Fehlkauf wird!

Ihre Vorteile beim SÜMO-Fachhändler:

  • Garten-Check: Kompetente Beratung direkt bei Ihnen im Garten, damit Sie das richtige Gerät finden
  • Fachgerechte Installation bei Ihnen vor Ort, damit einem reibungslosen Mähprozess nichts im Wege steht
  • Professionelle Produkteinweisung, um Verletzungen und Beschädigungen vorzubeugen
  • Regelmäßige Wartung verlängert die Lebensdauer Ihres Geräts
  • Viele Ersatz- und Verschleißteile dauerhaft verfügbar - auch nach Jahren
  • Tipp: Nutzen Sie unsere Mähroboter-Winterinspektion und Einlagerung. Während Ihr Mähroboter fachgerecht bei uns überwintert, machen wir ihn wieder fit für das Frühjahr!


Mähroboter erfreuen sich auch in diesem Jahr großer Beliebtheit. Waren die fleißigen Helfer beim Rasenmähen noch vor ein paar Jahren relativ teuer und wurden vor allem von Gartenbesitzern mit größeren Rasenflächen gekauft, hat nicht zuletzt auch das stetig wachsende Modellangebot dafür gesorgt, dass der Mähroboter auch bei kleineren Grünflächen in die Kaufüberlegung mit einbezogen wird.




Gartengröße und Gartenbeschaffenheit

Die drei wichtigsten Kriterien für die richtige Auswahl beim Mähroboterkauf sind:

  • die Größe der Rasenflächen
  • die Geländeform
  • die Gartenanlage selbst
Wir werden einen professionellen Gartencheck vor Ort durchführen, um sich selbst ein Bild vom zukünftigen Einsatzgebiet des Roboters machen zu können. Aus unseren Erfahrungen heraus ergeben sich so schon mögliche Ausschlüsse von ins Auge gefassten Maschinen oder auch Empfehlungen unsererseits aufgrund der Situation vor Ort.

Fehlkäufe werden dadurch vermieden. Zudem weisen wir Sie beim Vor-Ort Termin auch auf eventuelle, noch notwendige Vorarbeiten im Garten hin, damit ein Mähroboter dort störungsfrei mähen kann. In den meisten Fällen empfehlen wir dann auch einen Partnerbetrieb aus der Region, der diese Vorarbeiten zuverlässig ausführen kann.




Anzahl der Mähflächen, Engstellen, Höhenunterschiede, Hindernisse

Beim Vor-Ort Termin klären wir mit Ihnen, auf welche Besonderheiten beim Kauf und der Installation des Mähroboters zu achten ist. Am einfachsten sind natürlich Gärten, die über eine hindernisfreie, ebene Struktur verfügen und bei denen der Rasen nur aus einer Mähfläche besteht. Dort wird bestenfalls die Position der Ladestation und die gewünschte Ausstattung des Mähroboters zu besprechen sein.

Trifft einer der folgenden Punkte auf das Grundstück zu, sind an den Mähroboter höhere Anforderungen gestellt, die die Auswahl des passendes Gerätes einschränken können: Das Grundstück...

  • ... ist verwinkelt
  • ... besteht aus mehreren, nicht miteinander verbundenen Rasenflächen
  • ... enthält Rasenflächen, in die Blumenbeete, viele Bäume, eine Sitzecke, ein Pool oder ein Kinderklettergerät integriert sind
  • ... weist eine starke Hanglage auf
  • ... besitzt sehr enge Zufahrtpassagen
  • ... hat Pflasterwege zwischen den zu mähenden Rasenflächen

Aus diesen Grundanforderungen heraus treffen wir eine Auswahl für die Angebote möglicher und sinnvoller Roboter.


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Berechnung der Mähzeiten / Mähleistung

Ein weiteres wichtiges Kriterium sind die Mähzeiten. Hier gilt es auf die Herstellerangaben zu achten, die für das ins Auge gefasste Gerät genannt werden. Die Hersteller geben diese Werte in der Regel als Maximalwerte an, also unter den bestmöglichen Voraussetzungen. Die Realität im zu installierenden Garten kann aber ganz anders sein und dazu führen, dass ein zum Beispiel zu leistungsschwaches Gerät mehr oder weniger rund um die Uhr mähen muss, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen. Hierzu ein kleines Rechenbeispiel:

Die Voraussetzungen:

  • 300 qm Rasenfläche
  • eine Mähfläche
  • keine aufwändigen Hindernisse
  • ebenerdig

Der ins Auge gefasste Mähroboter gibt eine Flächenleistung pro Stunde mit 30 qm an. Jetzt könnte man auf die Idee kommen: "Prima, in 10 Stunden ist er mit dem Rasen fertig." In der Praxis sieht das aber etwas anders aus ...

Hier müssen einige weitere Gerätemerkmale hinzugezogen werden:

  1. die Mähzeit pro Akkuladung
  2. die Aufladezeit des Akkus

Für das Beispiel nehmen wir an, der angedachte Mähroboter hat folgende Leistungen:

  • Flächenleistung: 30 qm pro Stunde
  • Mähzeit pro Akkuladung: 45 Minuten
  • Ladezeit: 120 Minuten

Folgende Rechnungen sind notwendig, um die tatsächliche Dauer des Mähvorgangs zu bestimmen:

  1. (30 qm / 60) x (45 x 0,9) = 20,25 qm Flächenleistung pro Akkuladung
    • Hier ist zu berücksichtigen, dass die Akkulaufzeit um 10 % verkürzt werden muss, da der Roboter eine gewisse Restenergie für die Rückfahrt zur Ladestation benötigt!
  2. 300 qm / 20,25 qm = 14,8
    • Der Mäher benötigt also etwa 15 Intervalle á 20,25 qm, um den Rasen (300 qm) einmal komplett zu mähen.
    • Hier müssten eigentlich auch noch notwendige doppelte Wege abgezogen werden, aber die Rechnung nähert sich der Realität an.

Ein Intervall umfasst aber nicht nur die 45 Minuten, die der Akku hält (bzw. 40,5 Minuten, wenn die Restenergie für die Rückfahrt zur Ladestation einberechnet wird). Zusätzlich muss die Ladezeit zwischen den Intervallen miteinbezogen werden:

  1. Akkulaufzeit = 40,5 Minuten + Ladezeit 120 Minuten = 160,5 Minuten für 20,25 qm Rasen
  2. 15 Intervalle x 160 Minuten = 2.400 Minuten = 40 Stunden

Je nach eingestellten Mähtagen/-zeiten braucht der Roboter also mehrere Tage. Falls eventuelle Regenzeiten vorliegen, in denen der Mähroboter nicht fahren soll oder kann, können es noch mehr Tage werden.

Abweichend von diesem Beispiel verlängern natürliche Steigungen auf dem Grundstück, ungünstige Proportionen des Rasens oder zu umfahrende Hindernisse auf dem Rasen diese Mähzeiten noch, so dass ein zu schwacher Mähroboter schnell an seine Leistungsgrenzen kommen kann. Das Ergebnis ist dann ein sehr ungleichmäßig gemähter Rasen und die Notwendigkeit, den Roboter täglich viele Stunden lang laufen lassen zu müssen. Hier greifen auch bereits erste Unterschiede bei der Technik der Roboter, die über das reine Mähen hinausgehen.


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Steuerung und Programmierung

Fast alle Hersteller haben inzwischen Mähroboter im Programm, die sich nicht nur direkt am Gerät, sondern auch mittels einer App über das Smartphone einrichten und verwalten lassen. Das macht die Steuerung des Roboters unabhängig vom eigenen Standort und bietet ein Höchstmaß an Kontrolle über den Mähroboter. Ob solche Ausstattungen sinnvoll sind, muss und kann der Kunde selbst entscheiden, grundsätzlich notwendig für den einwandfreien Betrieb eines Mähroboters sind die Apps nicht.


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Rasenbild - hier entscheiden ebenfalls die jeweiligen Ausstattungen

Einen schönen Rasen - das wünschen sich die meisten Gartenbesitzer und hoffen, dass sich das eigene Grün durch den Einsatz eines Mähroboters optisch besser präsentiert. Das ist auch grundsätzlich der Fall, aber auch hier gibt es feine Unterschiede. Das fängt an mit dem Zufallsgenerator der Wege, die der Roboter nimmt. Sind bei einem Mähroboter zu viele Automatismen eingebaut, z. B. in der An- und Abfahrt an der Ladestation, so können sich hier unschöne Fahrspuren bilden, weil der Roboter diese Stellen sehr viel öfter befährt als andere Bereiche des Rasens.

Das erkennt man auch bei Modellen, die sich bei der Fahrt zu programmierten Startpositionen oder bei der Rückfahrt zur Ladestation am Begrenzungsdraht orientieren. Hier verliert der Roboter nicht nur wertvolle Akkulaufzeiten, sondern hinterlässt eventuell in diesen Bereichen auch sichtbare Fahrspuren. Roboter, die sich mehr oder weniger frei auf der Rasenfläche orientieren können, sind hier im Vorteil. Trotzdem dankt der Rasen der Entscheidung zum Mähroboter durch einen insgesamt besseren Gesamteindruck. Das liegt an der grundsätzlichen Mulchtechnik des Mähroboters, der das geschnittene Gras dem Rasen als Dünger zur Verfügung stellt.


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Sicherheitsfunktionen und Hinderniserkennung

Die Zeiten, in denen man einen Roboter beobachten konnte, der vor einem Hindernis so lange vor- und zurücksetzte, bis der Akku aufgab oder der sich ohne erkennbaren Grund einmal über die Grenzen seines Begrenzungsdrahtes hinaus in die Nachbarschaft bewegt hat, gehören der Vergangenheit an. Trotzdem fallen immer wieder Mähroboter auf, die es mit der Hinderniserkennung nicht so ganz genau nehmen. Bei einem auf dem Rasen liegenden Hundespielzeug mag das noch verschmerzbar sein, überrollt der Roboter einen Fuß, einen Arm oder ein Kleintier auf dem Rasen komplett, hört die Freude in der Regel auf.

Auf folgende Punkte sollten Sie vor dem Kauf ganz besonders achten:

  • Sicherheitsstopp-Funktion, zum Beispiel beim Anheben eines Mähroboters: Der Mähroboter sollte sich spätestens ausschalten, wenn er keinen Bodenkontakt mehr hat. 
  • Geräuschentwicklung: Gerade wer seinen Roboter am Wochenende oder früh morgens und am Abend fahren lässt, sollte bedenken, dass die Nachbarschaft diese Zeitenplanung nicht unbedingt positiv bewertet.

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Service, Wartung, Ersatzteile, Nachhaltigkeit

Das breite Angebot an Mährobotern lockt nicht selten auch mit einem sehr günstigen Anschaffungspreis. Zwar hat sich auch bei den sehr günstigen Robotern technisch einiges getan, dennoch findet die Ersparnis nicht selten zu Lasten der verbauten Komponenten statt. 

Folgende Aspekte können ggf. gegen den Kauf eines günstigen Gerätes sprechen: 

  • Schwache Akkus
  • Schlechte Platinen
  • Teilweise nur ein sehr kurzfristiger Support verfügbar
Folgende Services Ihres Fachhändlers stellen einen zusätzlichen Wert des Roboters dar, der sich erst nach dem Kauf herausstellt:
  • Regelmäßige Wartung
  • Software-Updates
  • Langfristige Verschleiß- und Ersatzteilgarantie

Ein Mann wartet einen Husqvarna Automower in einer Werkstatt


Wir bieten Mähroboter an, die vor allem diese Kriterien erfüllen, so dass einem langjährigen Einsatz eines Mähroboters nichts im Wege steht. Unser Servicepaket besteht meist aus folgenden Leistungen:

  • Vor-Ort Beratung
  • Installation
  • Programmierung
  • Geräteeinweisung
  • Wartung
  • Reparatur
  • Wintereinlagerung

Die professionelle Beratung eines Fachmanns vermeidet Fehlkäufe und sein Know-How sorgt auch bei eventuellen Störungen am Gerät oder an den installierten Elementen für professionelle Hilfe vor Ort. Durch das breit gefächerte Roboterprogramm der Markenhersteller bieten sich dem Interessenten heute auch preiswerte Einstiegsgeräte, die sich auf die wesentlichen Funktionen eines Mähroboters beschränken, nämlich den Rasen automatisch zu mähen, ohne dass auf einen professionellen Support verzichtet werden muss.


Mehrere Husqvarna Automower bei der Wintereinlagerung